Stürmischer Sipplinger Kopf

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Kaum zu ertragen war die schier endlose Wartezeit bis die Allgäuer Alpen nun endlich wieder Freiheit pur versprechen dürfen. Ein langer, heißer Sommer hätte uns zusätzlich zu den Kühen eine Runde dort zur Last gemacht aber jetzt sind wir wieder dran. Und so begeben wir uns kurz vor dem Wetterumschwung auf den Weg zum Sipplinger Kopf, ausgehend vom Gunzesrieder Tal. Zwischen Sommer und Wintersaison ist hier selten viel los, was erst recht für den gewählten Werktag gilt. Nach einem gemächlichen Aufstieg in angenehmer Einsamkeit erreichen wir den windumtosten Gipfel auf dem das, mit Stahlseilen gesicherte, Holzkreuz bedenklich schwankt. Kalt ist es hier oben, ganz als ob in den nächsten Tagen ein früher Wintereinbruch droht. Und so verweilen wir nur kurze Zeit im Windschatten des Berges und verabschieden uns alsbald wieder in Richtung Tal. Der deutlich steilere Abstieg verlangt vor allem dem Zweibeiner viel ab, die Wölfchen genießen das gelegentliche Bad in den frischen Schneefeldern und zeigen sich dank der Abgeschiedenheit sehr zufrieden und entspannt. Das letzte Teilstück des Weges verläuft dann etwas aufregender, ständig darauf bedacht den doch zahlreichen Radlern sowie gelegentlichen Wanderern und Traktoren auszuweichen. Beim nächsten Mal wählen wir eine alternative Abstiegsrunde. Dennoch ein gelungener Einstieg zum Herbst in den Bergen.

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